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| Wohlbehütet! |
Dann
nehmen Sie sich bitte einige Minuten Zeit
für
unseren "erhobenen Zeigefinger"!
Einige Fragen tauchen immer wieder auf und ehe Sie sich mit uns oder dem BCD in Verbindung setzen, prüfen Sie anhand der nachfolgenden Liste (bunte Reihenfolge ohne Rangordnung) doch bitte ehrlich mit sich selbst, ob einer der Punkte für Sie ein ernsthaftes Kriterium ist. Wenn ja, dann kommen wir mit großer Wahrscheinlichkeit nicht zusammen!
| Das denken Sie: | Und so stehen wir dazu: |
| WARUM EIN WELPE VOM
BCD-ZÜCHTER? BCD - VDH - FCI was solls?? Es gibt doch auch noch andere Beagle-Clubs in Deutschland! oder Wie
erkenne ich denn nun einen seriösen Züchter?!
|
Wir
Züchter
im BCD sind stolz darauf, daß der BCD nach wie vor der
einzige vom VDH anerkannte Club in Deutschland ist, der Beagles
züchtet. Dies mit langer Tradition,
sorgfältig ausgewählten
Zuchttieren,
hohem Verantwortungsbewußtsein und einer besonders strengen
Zuchtordnung
zum Wohl unserer Hunde. Wir
verstehen die
Mitgliedschaft des BCD im VDH und damit in der FCI als Gütesiegel! Achten Sie
daher bei jedem
Züchter, den Sie kontaktieren darauf,
ob
er dem BCD und damit dem VDH angeschlossen ist. Lassen Sie sich nicht
von wohlklingenden Namen, Abkürzungen und bunten Hompages blenden.
Hinterfragen Sie kritisch! Leider muß
man
sagen, daß "Papiere" nicht allzuviel über die Qualität
einer Verpaarung aussagen - im Prinzip reichen hier ein guter Drucker
und
buntes Papier (Seien Sie daher mehr als vorsichtig, wenn Sie einen Hund
"wahlweise" mit oder ohne Papiere angeboten bekommen). Lassen Sie sich
nicht
verführen, wenn Ihnen jemand erzählt, sie könnten einige
hundert Euro sparen, wenn Sie auf Papiere verzichten. Solche
Hunde haben eine dubiose Herkunft! Jeder seriöse Züchter
kann
stets die Qualifikation seiner Zuchttiere anhand der Zuchtzulassung
belegen,
es kommen keine Tiere zweifelhafter Herkunft in die Zucht oder gar
solche,
die gar keinen Abstammungsnachweis mitbringen. Lassen Sie sich auch
hier
nicht von selbsternannten Zuchtexperten erzählen, dies diene der
Auffrischung
des Genpools - alles nur wenig fundierte Aussagen, die letztlich nur
einem
Ziel dienen: möglichst "preisgünstig" zu vermehren und die
Hunde später mit entsprechender Gewinnmarge zu verkaufen. Durch
das
gut organisierte System der BCD-Zuchtleitung, die mit Hilfe ihrer
Zuchtwarte
jeden einzelnen Züchter und auch die Aufzucht jedes einzelnen
Wurfes
überprüft und Verstöße gegen die Zuchtordnung ggf.
mit Zuchtsperren ahndet, wird sichergestellt, daß jeder
Züchter
sich an die ZO hält - und zwar nicht aus Paragraphenreiterei,
sondern
ausschließlich zum Wohl unserer Zuchttiere und der Welpen. Auch
bleiben
keine Züchter Mitglied im BCD, die in ernstzunehmender Form
gegen die Zuchtordnung verstoßen haben, hier werden rigoros
Ausschlüsse ausgesprochen - ebenfalls zum Wohl unserer Hunde und
auch
um all den vielen guten Züchtern den Rücken zu stärken,
die sich mit viel Engagement, Liebe und zeitlichem Einsatz ihrem
Hobby(!)
widmen! Ganz wichtig ist aber Ihr persönlicher Eindruck: lernen Sie den Züchter kennen, schauen Sie sich Haltung, Wesen und Zustand der Zuchttiere sowie den Umgang des Züchters mit seinen Hunden an. Auch seine älteren Hunde, die nicht mehr in der Zucht stehen, sind in die Meute und die Familie integriert und haben nicht "zufällig" sofort nach Auslaufen ihrer Zuchttauglichkeit einen neuen Besitzer gefunden, der sich gerade in diesen älteren Hund "verliebt" hat... Kontaktieren Sie ggf. auch frühere Welpenkäufer des Züchters, für den Sie sich interessieren. Hinterfragen Sie, wie viele Würfe ein Züchter im Jahr großzieht. Nach unserer persönlichen Meinung macht ein Züchter, der bei mehr als zwei, allerhöchstens drei Würfen im Jahr noch von einer Hobbyzucht spricht, sich selbst etwas vor. Einen Wurf aufzuziehen, bedeutet über einige Monate volles Engagement in jeder Hinsicht, Liebe und Passion, einen Welpen so zu prägen, daß Sie als zukünftiger Besitzer Freude daran haben. Das macht man nicht nebenbei und man braucht, um es gut und umfassend zu machen, auch wieder eine schöpferische Pause. Wir können uns nicht vorstellen, daß man einen Wurf nach dem anderen immer mit dem gleichen Engagement so großziehen kann, wie einen einzelnen. Auch Sie lieben sicher Ihre Kinder, sind aber mal froh, wenn Sie bei Oma und Opa oder im Ferienlager sind und Sie sie mit etwas Abstand wieder so recht von Herzen in den Mittelpunkt ihres Denkens stellen können. Uns würde jede Homepage, auf der kein Verzeichnis der bisherigen Würfe zu finden ist, stutzig machen. Zum Einstellen von Texten und Bildern reicht die Zeit, aber nicht für die Offenlegung der bisherigen Würfe? Sorry, wir glauben's nicht.... Also bitte Nachfragen und ggf. das Zuchtbuch zeigen lassen, das jeder (seriöse) Züchter (im VDH) führen muß. Wenn es noch nicht einmal ein Zuchtbuch gibt - siehe oben... Des gleichen würde ich als Hundesportler mit meinen bisherigen kynologischen Erfahrungen gründlich überlegen, ob ich einen Welpen aus Mehrfachwürfen mit insgesamt mehr als 10-12 Welpen (so viel kann im Ausnahmefall auch einmal eine einzelne Hündin gebären) aussuchen würde. Wenn ein Züchter es schafft, 10 oder gar beträchtlich mehr Welpen individuell so zu prägen, wie er einen einzelnen Wurf mit in der Regel 5-12 Welpen prägen würde, dann "Chapeau!" Das ist eine Leistung, die man nur mit sehr viel Herzblut und noch mehr persönlichem Engagement aller Mitglieder der Züchterfamilie bewältigen kann. Wir wollen keinem Züchter, der sich dieser Herausforderung stellt, sein gutes Wollen und seine Korrektheit im Umgang mit seinen Hunden in Abrede stellen, haben aber andere Vorstellungen von einer intensiven Prägephase (können Sie sich vorstellen z.B. mit 12 oder mehr Welpen Autofahren zu üben, 12 oder mehr Welpen regelmäßig ein Halsbändchen zum Üben anzulegen, 12 oder mehr Welpen mit Namen anzusprechen, die die zukünftigen Besitzer sich ausgesucht haben....und noch vieles vieles mehr) Wenn die Natur es so vorgibt, dann wird jeder gewissenhafte Zücher das Beste daraus machen, es ist nur die Frage, ob man diese Wahrscheinlichkeit bewußt in Kauf nehmen und mehrere Hündinnen gleichzeitig belegen muß, wenn man als Züchter die durchschnittlichen Wurfstärken seiner Hündinnen kennt. ZumThema Zwingeraufzucht möchten wir gar nichts sagen, das verbietet sich in einer Beaglezucht per se. Ein kleiner Beagle gehört in die Natur und nicht ausschließlich in eine Zwingeranlage. Genauso unsäglich die reizarme und unbeaufsichtigte Aufzucht in Ställen, das gibt es beim BCD nicht, dafür sorgt zum Glück die umfassende Zuchtordnung. Wir möchten betonen, daß all diese Punkte unsere ganz persönliche Einstellung zur Zucht darstellen, es gibt natürlich auch andere Meinungen. Wenn Sie sich aber bis jetzt ähnliche Gedanken gemacht haben, werden Sie sich sicher in vielen Punkten verstanden und bei uns gut aufgehoben fühlen. Fragen Sie ohne Ende, ein guter Züchter wird sich über Ihr Interesse freuen und genügend Zeit für das Kennenlernen mitbringen! Er lebt ja mit seinen Hunden und hat das Herz übervoll mit Anekdoten, Geschichten über seine Hunde, Aufzucht- und Erziehungstipps, Ratschlägen und und und... :-) Auch die Geschichte von Max sollte Ihnen zu denken geben! Mehr dazu hier! |
| Was kostet ein Welpe bei Ihnen? | Für
den Welpenpreis wird von der Züchterversammlung des BCD in
Anlehnung an die anderen dem VDH
angeschlossenen
Zuchtvereine eine Preisspanne empfohlen, an die sich die
Züchterschaft im wesentlichen halten sollte. Der Kaufpreis
liegt in der Regel bei ca. (im VDH-Vergleich
günstigen!) € 1.000,00 je nach Zuchtklasse der
Verpaarung. Dies entspricht dem
hohen Qualitätsstandard, den die BCD-Züchter zu erfüllen
haben. Die Mitglieder des BCD - so auch wir - werden sich auch in der
überwiegenden Mehrheit
daran halten. Ein Rundruf nach "Sonderangeboten" erübrigt sich
daher. Im Umkehrschluß sollten sie aber auch nicht
wesentlich mehr bezahlen! Wenn Sie der Ansicht sind, daß Sie im Internet z.B. übereinen Froogle-Preisvergleich einen unter gleichen Bedingungen und Voraussetzungen aufgezogenen Junghund wesentlich günstiger bekommen, dann sollten Sie das "Schnäppchen" nutzen. Viel Glück, vor allem bei den eventuellen Folgekosten, die "billig" nach sich ziehen kann! Und noch eins: ein Hund verursacht im Verlauf seines Lebens, selbst wenn er gesund bleibt, beträchtliche Kosten. Wenn Sie schon bei der Anschaffung das Gefühl haben, finanziell überfordert zu sein, werden Ihnen die laufenden Kosten sicher auch zu hoch sein. Auch wir selbst müssen wegen unserer Hunde das eine oder andere Mal rechnen - aber das wird durch die Freude, die man mit seinem Tier hat, tausendmal wieder aufgewogen! |
| Geiz ist geil... |
...oder auf Dauer doch dumm und
kurzsichtig? Einfach bei Google "Beaglewelpen" eingeben, schon findet
sich eine Vielzahl an Sonderangeboten ab 250,00. Die Anbieter
(Züchter möchte ich sie nicht nennen) haben auch dazugelernt,
das Internet ist geduldig: selbstverständlich sind alle Welpen
gechipt, entwurmt, geimpft und aus "liebevoller
Familienaufzucht". Man weiß ja, was der Käufer hören
möchte, auch wenn der Hund unter Umständen auf Bestellung an
der Autobahnraststätte zum Weiterverkauf übernommen wurde. Vielleicht sehen wir uns nach Ihren Erfahrungen mit solchen Angeboten in einigen Jahren wieder: wenn Sie gemerkt haben, daß zwar die Rasse Beagle für Sie die ideale ist - das "Angebot" aber nicht gehalten hat, was es mit bunten Bildern versprach. Wenn der Preis für Sie das einzige Entscheidungskriterium beim Hundekauf ist, sollten sie gleich versuchen, Ihr Beratungsgespräch mit dem Schnäppchenanbieter zu führen. Wir nutzen unsere Zeit lieber dazu, sie mit unseren Welpen zu verbringen und diese optimal zu sozialisieren, damit sie als selbstsichere und fröhliche Welpen ins Leben ziehen und ihren neuen Besitzern viel Freude machen können! |
| Wir
wollen einen Hund, aber nur einen dreifarbigen/zweifarbigen/eine Hündin /einen Rüden! |
Die
Zusammensetzung eines Wurfes ist nicht planbar! Farben kann man nicht garantieren. Eine Hündin oder ein Rüde? Natürlich hat da jeder seine persönlichen Vorlieben, aber wer sein Herz wirklich an die Rasse gehängt hat, sollte flexibel sein - beide Geschlechter haben ihre Vorteile. Wenn der Züchter kann, wird er Ihren Wunsch gern berücksichtigen. In jedem Fall wird er Ihnen bei der Auswahl des für Sie passenden Hundes beratend zur Seite stehen, schließlich kennt er seine Hunde und den Wurf am besten. |
| Wir wollen einen Hund, aber abholen können wir ihn erst nach unserem Urlaub! | Wir
selbst haben uns auf jeden unserer Hunde intensiv vorbereitet und
gefreut.
Sollten Sie Ihren Urlaub wichtiger finden als die Aufzucht eines
Welpen,
dann empfehlen wir Ihnen dringend, Ihren Terminkalender zu prüfen
und .... ....in Urlaub zu fahren! |
| Wir wollen einen Hund, aber im Oktober, Juli, Mai.... | Na,
dann versuchen Sie mal, das so zu timen. Vielleicht haben Sie ja
Glück! Wir sind jedenfalls der Ansicht, daß man sich einen jungen Hund nicht einfach zum passenden Termin kauft wie ein Auto oder eine Wohnungseinrichtung, sondern sich der Verantwortung bewußt ist, wenn man sich eine neuen Hausgenossen und Lebensgefährten nach Hause holt. Dazu gehört ggf. auch, vielleicht einmal auf etwas zu verzichten - wenn Sie frisch verliebt sind, dann gucken Sie doch auch nicht ständig in Ihren Terminkalender, oder? Wir haben jedenfalls bis jetzt 2 Welpen im tiefsten Winter aufgezogen; d.h. haben einige Wochen lang im Tiefschnee nachts mehrfach im Morgenmantel schlotternd auf der Straße gestanden. Das hat unserer Begeisterung keinen Abbruch getan... |
| Wir wollen einen Hund für die Kinder, die sollen lernen, Verantwortung zu tragen! | Vergessen Sie's! Der Einzige der hier lernt sind Sie - nämlich daß das so eine Sache ist, mit den pädagogischen Ansprüchen... |
| Wir haben gerade kleine, noch nicht schulpflichtige Kinder, da kann die Hausfrau doch genausogut noch einen jungen Hund großziehen. Sie ist ja eh den ganzen Tag zu Hause! | Wir haben inzwischen mehrere junge Hunde großgezogen. Ein junger Hund stellt sehr vielfältige Anforderungen - fühlen Sie sich gelassen und nervenstark genug, diese zusätzlich zur Betreuung Ihrer kleinen Kinder zu bewältigen? Ein junger Hund läßt sich nicht mal eben "abstellen", wenn das Kleinkind gewickelt werden muß oder weint - sie benötigen im Prinzip 4 Arme, 4 Beine und 2 Paar Augen. Lassen Sie uns gründlich hierüber sprechen! |
| Wir wollen schon einen Hund, aber Oma/Opa/Papa/Mama (beliebig fortsetzbar) haben wir noch nicht so ganz überzeugt! | Dann tun Sie das und melden Sich anschließend nochmal bei uns! |
| Mein Hund soll den ganzen Tag mit den Kindern draußen rumstromern! | Tja, klasse, das würde der Beagle auch tun - allerdings alleine und im Wald und hinter den Hasen her! |
| Mein Hund soll tagsüber/nachts in den Zwinger! | Abgelehnt! |
| Hundeerziehung interessiert mich nicht so sehr! | Risiko! Gerade unser liebenswerter, aber auch etwas eigensinniger Beagle braucht einen liebevollen, wachen und auch energischen Führer. Das Absolvieren eines Hundeerziehungskurses ist unserer Ansicht nach der beste Weg, auf Dauer viel Freude mit dem Hund zu haben. |
| So ein Welpe ist ja niedlich, aber das mit der Stubenreinheit dauert doch hoffentlich nicht so lange, oder? | Es soll
ja auch Kinder geben, die können schon mit einem halben Jahr lesen
und gehen mit 6 zur Uni. Wahrscheinlich wird Ihr junger Hund nicht zu
dieser
Kategorie "Wunderkinder" gehören... Wir bereiten unsere Welpen aber bestmöglich vor und haben von den Welpenkäufern bisher nur beste Rückmeldungen, daß die Kleinen recht zügig sauber geworden sind. |
| Wir wollen schon einen Hund, aber Vater/Mutter/Kinder haben eine Allergieneigung! | Also, das kann man jetzt wirklich nicht mehr witzig verpacken, deshalb unsere Bitte: wenn Sie hier irgendwelche Zweifel haben, beraten Sie sich mit Ihrem Allergologen. Es ist für einen jungen Hund sehr traurig, wenn er nach ein paar Monaten umgepflanzt werden muß. Bitte tun Sie aus Ihrer Sicht alles Erdenkliche, um sich selbst die Enttäuschung und dem Hund diese Situation zu ersparen! |
| Den Jagdtrieb werde ich meinem Beagle aberziehen! | Aus eigener Erfahrung: unmöglich! Mit konsequenter Erziehung und in genauer Kenntis der wildreichen Gebiete in seinem "Spazier-Revier" kann man aber auch mit dem Jagdtrieb des Beagles umgehen. |
| Wir sind alle ganztags berufstätig, aber wir hätten jemand, der könnte ab und zu nach dem Hund sehen! | Bitte lesen Sie nochmal ein gutes Hundebuch und machen Sie sich klar, was Sie einem Meutetier damit zumuten würden - ganz klar abgelehnt! |
| Sagen Sie mal, was Sie alles von mir wissen wollen - wollen Sie vielleicht auch noch ein polizeiliches Führungszeugnis?! | Nö, das nicht gerade - aber Sie dürfen uns ganz genau befragen und unseren Kennel und die Hunde ansehen - wir möchten Sie auch genau kennenlernen! Schließlich wollen wir so gut es geht vermeiden, daß ein Hund zurückkommt und dann noch einmal verpflanzt werden muß. |
| Ich bin begeisterter Hobbygärtner - wie ist es doch schön, wenn im Frühjahr die Tulpen blühen und wie stolz bin ich auf meinen Gemüsegarten! | Freunden Sie sich mit dem Gedanken an Iglo und Fleurop an, der Beagle wird Ihnen nämlich sicher nicht mit Strohhütchen und Gartenschäufelchen zur Hand gehen - ganz im Gegenteil! Außerdem: so ein Garten mit immergrünen Pflanzen und rudimentären Rasenresten hat auch was, glauben Sie uns... |
| Wir sind gerade bei Ihnen in der Ecke, können wir uns mal eben Ihre Hunde ansehen? | Jeder Züchter freut sich über das Interesse an seinen Hunden und hat diese selbstverständlich immer in präsentabler Bestform. Aber jeder Züchter hat auch ein Privatleben, in dem die Hunde einen großen Stellenwert haben. Sprich: er sitzt nicht ständig zu Hause herum und wartet auf Besuch, sondern arbeitet/läuft mit seinen Tieren, ist prüfungs- oder ausstellungsmäßig unterwegs. In der Welpenzeit ist er rund um die Uhr mit der Aufzucht beschäftigt. Sollte all dies gerade mal nicht sein, dann möchte er vielleicht auch gerne einmal einfach nur im Nachtgewand faul auf dem Sessel hocken und dümmlich-entspannt in die Glotze starren... Also bitte: ein kurzer Anruf am Tag vorher mit Terminvereinbarung - das gebietet einfach die Höflichkeit und garantiert, daß man genug Zeit für ein ausführliches Gespräch einräumen kann! |
| Vielen Dank
für den schönen
Nachmittag bei Ihnen und die ausführliche Beratung. Wir haben
jetzt einen Züchter gefunden, der ist ein paar Kilometer
näher bei uns und wir wollen nicht so weit fahren. In diese Rubrik fällt auch: "Cash and Carry?" |
Vielen Dank für's
Gespräch... Unsere Zeit ist mindestens so kostbar wie die
Ihre, denn wir müssen sie für Beratungsnachmittage oft genug
unseren Hunden abknappsen. Wenn die Kilometer wirklich ein so wichtiges
Kriterium sind, sollten Sie gleich von Anfang an Kontakt zum
nähergelegenen Züchter aufnehmen und sich von diesem beraten
lassen. Einleitung wie oben: Vielen Dank für den schönen Nachmittag bei Ihnen, die ausführliche Beratung und das stundenlange Welpen-Bobbeln. Aber dann: Wir waren am nächsten Tag bei einem Züchter, bei dem wir gleich einen Welpen mitnehmen konnten. Ganz deutlich: es tut uns um KEINE Minute leid, die wir damit verbringen, im Sinne unserer Rasse und aus unserem Engagement heraus ausführlich zu beraten. Es tut uns aber um JEDE Minute leid, die unsere erwachsenen Hunde an einem solchen Tag zwangsläufig an Beschäftigung entbehren müssen. Wenn es unbedingt sofort und auf der Stelle ein Hund sein muß, dann kontaktieren Sie bitte den Züchter, der Ihnen das zusichern kann und suchen das Gespräch mit ihm, schließlich wird er Sie nach dem Kauf betreuen, so wie wir immer für unsere Welpenfamilien da sind. Wann UNSERE Hunde zur Abgabe bereit sind, sagen wir Ihnen gern zu Beginn des Gesprächs bzw. es steht natürlich auf unserer HP. An dieser Stelle möchten wir uns einmal bei unseren Welpenfamilien bedanken, die geduldig und voll Begeisterung die Welpenzeit mit uns verbringen (oder schon verbracht haben). Wer uns persönlich kennt, weiß, daß "unsere" Menschen bei uns immer herzlich willkommen sind, gern auch stundenlang.... Wir haben nur keine Lust "Schaunachmittage" auszurichten, denn - wie schon oben erwähnt - diese Zeit investieren wir lieber in die Sozialisation unserer Hunde. |
| Noch eine Bitte: Pünktlichkeit ist eine Zier.... |
Es ist uns unerklärlich, wie
man
im Zeitalter von Routenplanern, Navigationssystemen und Handys allen
Ernstes eine Stunde zu spät zum vereinbarten Termin erscheinen
kann. Selbst wenn man all dies nicht sein Eigen nennt, kann man sich
von unterwegs einmal melden, wenn man sich über Gebühr
verspätet. Schließlich möchte der Züchter seine
Zeit sinnvoll verplanen und hat Welpen und in der Regel mehrere Hunde
zu versorgen, was wichtiger ist, als auf der Couch wartenderweise seine
Zeit zu vertrödeln! |
| Auch mir als Züchterin seien
noch ein paar ganz persönliche Worte erlaubt |
Warum ich nicht ewig züchten
werde Eins stand für mich schon immer fest: ich wollte nie ein Züchter werden, der einen Hund nach dem anderen ins Leben schickt und irgendwann "seine" Kinder und ihre Familien gar nicht mehr kennt. Je länger ich dabei bin und vor allem in letzter Zeit muß ich festellen, daß ich einfach nicht damit umgehen kann, auf der Suche nach "meinen" Menschen für unsere Rascals immer öfter auf Ignoranz, Autokaufmentalität und Desinteresse gegenüber rassespezifischen Eigenschaften sowie Hundeausbildung und -psychologie zu stoßen. Hiermit meine ich nicht! die Menschen, die noch unerfahren sind, aber auf jeden Fall interessiert und lernwillig, sondern die Menschen, die mir respektlos ein Stück von meinem Hundlerherzen klauen, mein Engagement für die Rasse aufsaugen. Vom ersten Moment an, in dem die Pfötchen unserer Rascals noch warm vom Mutterleib meine Hand berühren, vom ersten "Augenblick", den mir ihre Knopfaugen schenken, bis hin zu dem Tag, an dem sie stolz und frei mit fröhlich getragener Rute und mit einem riesigen Vertrauensvorschuß mit ihren Menschen ins Leben ziehen und natürlich darüber hinaus jeden weiteren Tag in ihrem Leben sind die Hunde "meine" Hunde, auch wenn ich sie in die Obhut anderer Menschen gebe. Diese Menschen wollen gut ausgewählt sein und ich weiß, es gibt sie noch die Perlen, die ihren Hunden einen ähnlichen Stellenwert einräumen, wie ich es tue. Aber man muß inzwischen sehr nach ihnen suchen unter vielen Graupen. Trotzdem möchte ich genau diese Menschen finden, in "schlechtere" Hände sollen meine Hunde nicht kommen. Bis jetzt hatte ich viel Glück mit der Auswahl unserer Familien, zum Teil sind sogar Freundschaften entstanden. Unsere Tür ist immer offen für Freude und vielleicht auch einmal Kummer oder einen Ratschlag. Wenn das alles nicht mehr geht, dann macht mir Züchten keinen Spaß. Noch kämpfe ich nach jedem Menschen, auf den ich offen zuging, und der wieder einfach ein Stück von mir mitgenommen hat, darum, daß nicht zu viel von meinem Engagement und meinem Vertrauen abbricht. Ich will einfach nicht abstumpfen und sagen: Egal, Hauptsache verkauft! Danke an "unsere" Menschen, die uns schon seit einigen Jahren mit ihren Rascals begleiten und Danke auch schon jetzt an die Menschen, die uns noch begegnen und unser Vertrauen verdient haben werden. Ich hoffe, Jazzy's Kinder werden uns mit ihren Menschen noch einmal so viel Freude machen wie Janet's und Woody's Zwerge - und danach? Das wird die Zeit zeigen... |
| Wird bei Bedarf fortgesetzt..... | ....wobei unser Bedarf jetzt
ehrlich gesagt langsam gedeckt wäre ;-) |
So,
wenn
Sie jetzt nicht völlig abgeschreckt sind, freuen wir uns auf Sie
als
Neu-Beagler.
Eine
ständig aktuelle Liste der anstehenden Würfe erhalten Sie
über
die Welpenvermittlung des BCD.
Was
in unserem Kennel aktuell ansteht, können Sie unter "Würfe"
sehen.
Bei
der Welpenvermittlung des BCD sind Sie in guten Händen - wenn Sie
noch weitere Fragen haben, dürfen Sie sich aber auch gerne per
mail
an uns wenden.